Jahrzehntelang wird darüber debattiert, ob man das Erdebenrisiko analog zum bewährten Schweizer Elementarschadenpool flächendeckend und solidarisch absichern soll.
Eine wertige und sinnvolle Lösung ist nicht in Sicht.
Wer sich gegen Erdbebenschäden absichern will, kann Deckung freiwillig bei einem Privatversicherer einkaufen.
Bei der Gebäudeversicherung leisten gewisse Kantone finanzielle Unterstützung.
Auf der Richterskala muss das Erdbeben mindestens Stufe 7 erreichen, ein hoher Selbstbehalt ist die Regel und die Versicherungssumme ist begrenzt.
Folgende Kantone leisten aktuell finanzielle Unterstützung:
• Aargau
• Appenzell Ausserrhoden
• Basel-Landschaft
• Basel-Stadt
• Freiburg
• Glarus
• Graubünden
• Jura
• Luzern
• Neuenburg
• Nidwalden
• Schaffhausen
• Solothurn
• St. Gallen
• Thurgau
• Waadt
• Zug
Das Wallis und Basel führen die Statistik der höchsten Gefährdung in der Schweiz an. Eine erhöhte Gefährdung ist in Graubünden, im St. Galler Rheintal und in der Zentralschweiz/Berner Oberland zu erkennen. Jährlich werden ca. 1’500 Erdbeben in der Schweiz registriert. Die durchschnittliche Zahl der spürbaren Beben (≥ 2.5) liegt zum Glück bedeutend tiefer, nämlich bei 24.
Quellen:
www.bafu.admin.ch/de/erdbebenvorsorge
www.seismo.ethz.ch/de/earthquake-country-switzerland/overview/